Digitale Zwillinge gewinnen für Städte und Gemeinden zunehmend an Bedeutung und entwickeln sich zu einem zentralen Instrument der digitalen Transformation. Ihr Einsatz ermöglicht es, komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen und Informationen aus verschiedenen Fachbereichen miteinander zu verknüpfen. Auf diese Weise schaffen sie eine neue, gemeinsame Grundlage für Planung, Entscheidungsfindung und Kommunikation. Digitale Zwillinge bieten dabei weit mehr als eine reine technische 3D-Darstellung: Sie unterstützen gleichermaßen die Verwaltung, die politische Entscheidungsfindung und die Bürgerinnen und Bürger.
Städte und Gemeinden stehen vor der Herausforderung, ihre Prozesse effizienter zu gestalten, Ressourcen gezielter einzusetzen und gleichzeitig Transparenz sowie Beteiligung zu fördern.
Hier setzt der Digitale Zwilling an: Als digitales Abbild des kommunalen Raums verknüpft er Geodaten, Fachdaten und – abhängig von der jeweiligen Ausbaustufe – aktuelle Messwerte aus Sensorik oder anderen Datenquellen. Dadurch entsteht ein ganzheitliches Bild der Kommune, das kontinuierlich erweitert und aktualisiert werden kann.
In einer öffentlich zugänglichen Ausprägung schafft der Digitale Zwilling Transparenz. Bürgerinnen und Bürger erhalten Einblick in Projekte, Planungen oder veröffentlichungsrelevante Daten – verständlich aufbereitet und räumlich erklärt. Das fördert Information, Dialog und Vertrauen.
Kommunalpolitische Gremien profitieren von einem anschaulichen Zugang zu relevanten Informationen. Planungsstände, Varianten oder Szenarien können nachvollziehbar visualisiert werden und bilden eine solide Grundlage für Beschlüsse und strategische Weichenstellungen.
Für Mitarbeitende in der Verwaltung dient er als zentrales Arbeits‑ und Analysewerkzeug und ist direkt an ihr RIWA GIS-Zentrum angebunden. Daten zu Infrastruktur, Liegenschaften oder Planungen lassen sich räumlich darstellen, auswerten und miteinander in Beziehung setzen. Das macht die Auswirkungen von Maßnahmen besser sichtbar und unterstützt die Entscheidungsfindung.
Der Digitale Zwilling lässt sich schrittweise erweitern und an individuelle Anforderungen jeder Kommune
anpassen – unabhängig von Größe oder organisatorischer Struktur.

Im Rahmen von hoferLand.digital übernahm die RIWA als Generalunternehmen die Gesamtverantwortung für den Aufbau der technischen Lösung.
Dazu gehörten die zentrale Webkartenplattform als Frontend, die Integration kommunaler Fach- und Katasterdaten sowie die Entwicklung der Visualisierungs- und Nutzerschnittstellen.
Die DKSR GmbH realisierte die urbane Datenplattform (UDP) sowie den Datenkatalogdienst. Sie stellt damit die technische Basis für das Zusammenführen, Verwalten und Bereitstellen von Live‑, Fach- und offenen Daten bereit.
Die Virtual City Systems GmbH war für die 3D‑Karten- und Digital‑Twin‑Komponenten zuständig und ermöglichte die dreidimensionale Visualisierung der Daten im Digitalen Zwilling des Landkreises Hof.

RIWA übernimmt im „Digitaler Zwilling Speyer“ als Generalunternehmer die Gesamtverantwortung. RIWA steuert den Aufbau der zentralen digitalen Infrastruktur sowie die Gesamtkoordination des Projekts. Dazu zählt insbesondere die Entwicklung einer innovativen, immersiven 3D‑Visualisierung der Stadt Speyer auf Basis einer Grafikengine (Unreal), die erstmals im kommunalen Umfeld mit einer urbanen Datenplattform und einem 3D‑Webzwilling kombiniert wird.
Die DKSR GmbH ist gemeinsam mit RIWA für die Umsetzung der urbanen Datenplattform (UDP) zuständig. Diese Plattform bildet das digitale Rückgrat des Projekts, indem sie heterogene kommunale und regionale Daten sicher zusammenführt und für Analysen nutzbar macht.
Die Virtual City Systems GmbH entwickelt parallel das dreidimensionale Stadtmodell von Speyer. Dieses 3D‑Modell dient der visuellen Aufbereitung der Daten und macht sie für Planungen, Analysen und Simulationen in der Stadtentwicklung nutzbar.
Ihr RIWA-Vertriebsansprechpartner steht Ihnen bei Fragen und Interesse an unseren Produkten sehr gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns immer auf den persönlichen Austausch.