Neues im RIWA GIS-Zentrum
Erfahren Sie hier mehr über unsere spannenden Projekte, neue Partnerschaften mit Mehrwerten sowie Informationen zu Veranstaltungen und Produktinformationen.
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Januar 2026
Seit der Einführung des Digitalen Zwillings im Frühjahr 2024 arbeitet die Stadt Haar gemeinsam mit RIWA, einem der führenden GIS-Anbieter in Deutschland, daran, ein präzises, stetig wachsendes dreidimensionales Abbild seiner Stadt aufzubauen. Nun zieht die Stadt eine erste positive Bilanz: Das virtuelle Stadtmodell hat sich bereits nach kurzer Zeit zu einem zentralen Instrument für transparente Planung, effiziente Verwaltungsprozesse und aktive Bürgerbeteiligung entwickelt. RIWA verantwortet dabei den Aufbau und die fortlaufende Pflege der digitalen Infrastruktur, einschließlich der GIS-Anbindung und 3D-Visualisierung. „Der Digitale Zwilling ist für uns längst mehr als ein technisches Modell: Er ist eine Schlüsselplattform für die Weiterentwicklung unserer Stadt, fundierte Entscheidungen und die Einbindung der Bürgerschaft“, betont Alicia Frey, Leiterin des Amts für Innovation, Wirtschaftsförderung und zentrale Dienste der Stadt Haar. „Er ermöglicht eine fundierte Bewertung städtischer Maßnahmen und schafft neue Potenziale für Simulationen in den Bereichen Umwelt und Mobilität. Entscheidend ist, konkrete Anwendungsfälle zu entwickeln, die den Mehrwert für Verwaltung, Politik und Bürgerschaft erlebbar machen.“
Visualisierung unterstützt Stadtentwicklung
Von Beginn an verfolgte Haar das Ziel, städtische Informationen wie Bau- und Planungsvorhaben sichtbar zu machen und eine verlässliche Grundlage für datenbasierte Anwendungen zu schaffen. Das Modell wächst seither kontinuierlich, sowohl technisch als auch im Umfang der verfügbaren Daten. Neben Bebauungsplänen, Solarpotenzialkataster, Grünflächenverzeichnis und weiteren Fachinformationen fließen inzwischen auch zahlreiche Points of Interest wie Haltestellen, Parkplätze oder öffentliche Einrichtungen ein, die Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche, leicht zugängliche Informationen, beispielsweise zu Buslinien, Öffnungszeiten oder Kontaktdaten, bieten. Damit wächst der Nutzen für die Öffentlichkeit, aber auch der Mehrwert für die städtische Verwaltung.
Mit dem Ausbau des Digitalen Zwillings lassen sich komplexe Planungs- und Bauvorhaben anschaulich darstellen, Auswirkungen städtischer Maßnahmen klarer beurteilen und Entscheidungsprozesse transparenter gestalten. Besonders sichtbar wird dies bei der geplanten Umgestaltung der Ortsmitte. Da die Stadt Haar rasant wächst, wird derzeit ein integriertes, städtebauliches Entwicklungskonzept umgesetzt. Dies umfasst unter anderem die Aufwertung der südlichen Leibstraße zu einer Einkaufsstraße sowie eine Neuordnung des Verkehrsflusses. Temporär eingesetzte Verkehrssensoren lieferten hierfür bereits wertvolle Mobilitätsdaten, um neue Verkehrsführungen oder bauliche Eingriffe frühzeitig zu bewerten. Aktuell wird die Entwurfsplanung des Architekturbüros für die zukünftige Ortsmitte für eine 3D-Visualisierung im Digitalen Zwilling aufbereitet, sodass Politik und Bürgerschaft die künftigen Veränderungen unmittelbar nachvollziehen können.
Weitere Ausbaustufen: Wärmeplanung und breitere Anwendung im Stadtalltag
2026 wird der Digitale Zwilling zudem um die kommunale Wärmeplanung erweitert, um Wärmebedarfe und -potenziale im Stadtgebiet transparent darzustellen. Zudem sollen weitere Planungs- und Visualisierungsdaten sowie weitere fachliche Anwendungen integriert werden. Auch die verstärkte Nutzung des Digitalen Zwillings in Bürgerversammlungen oder öffentlichen Veranstaltungen ist vorgesehen, um Planungen noch verständlicher aufzubereiten. „Haar nimmt eine wichtige Vorreiterrolle ein und zeigt eindrucksvoll, wie Städte mit klaren Zielen und konsequenter Datenintegration schnell große Fortschritte erzielen können“, sagt Dr. Markus Tum, Leiter Smart Cities bei RIWA. „Wir freuen uns, die Stadt auf diesem Weg zu begleiten. RIWA liefert die digitale Infrastruktur und GIS-Anbindung, während wir gemeinsam mit der Virtual City Systems GmbH die 3D-Visualisierung umsetzen. So werden sämtliche kommunale Daten anschaulich und interaktiv im virtuellen Stadtmodell zugänglich.“
Der Aufbau des Digitalen Zwillings wurde maßgeblich durch das Förderprogramm „TwinBy – Digitale Zwillinge für Bayern“ unterstützt. Beratung, Schulungen und finanzielle Mittel aus der Förderung ermöglichten der Stadt Haar einen erfolgreichen Projektstart und legten die Basis für die kontinuierliche Weiterentwicklung des virtuellen Stadtmodells.

Januar 2026
Dass dieser Anspruch nicht nur formuliert, sondern unabhängig bestätigt wird, zeigen erneut die Auszeichnungen durch den Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi).
Das RIWA GIS-Zentrum und die RIWA-Apps tragen das Gütesiegel „Software Hosted in Germany“, der RIWA GIS-Server und der RIWA GIS-Client das Gütesiegel „Software Made in Germany“.
Für kommunale Anwender bedeutet das geprüfte Qualität, hohe Sicherheitsstandards und langfristige Investitionssicherheit.

November 2025
Landkreis Dingolfing-Landau und seine Gemeinden setzen auf das RIWA GIS-Zentrum (RGZ) und gestalten damit gemeinsam ihre digitale GIS-Zukunft – praxisnah, effizient und zukunftsorientiert.
Der Landkreis Dingolfing-Landau und seine Gemeinden gestalten ihre GIS-Zukunft gemeinsam mit RIWA und dem RIWA GIS-Zentrum (RGZ). Ziel war es, von Anfang an alle Kommunen einzubinden, sie umfassend zu informieren und eine gemeinsame, funktionierende Grundlage für den GIS-Alltag zu schaffen.
Jede Kommune erhielt ein individuell konfiguriertes Starterpaket, das die Module Bebauungsplan und Flächennutzungsplan, die Bauantragsverwaltung inklusive Schnittstelle zum digitalen Bauantrag sowie ein Datenpflegepaket umfasst. So konnte ein strukturierter und effizienter Einstieg in die neue GIS-Umgebung gewährleistet werden.
Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro S² wird fortgeführt: Bestimmte Dienste werden weiterhin über WMS-Layer eingebunden, und bei Modulen wie dem Bebauungsplan oder dem Straßenbestandsverzeichnis kann das Ingenieurbüro direkt für die Kommunen Datenpflege und Aktualisierungen übernehmen.
Ein weiterer wichtiger Schritt war die Beauftragung der XPlan-Modulerweiterung, wodurch der Landkreis und seine Gemeinden künftig XPlan-konform arbeiten können. Die Einführung erfolgte in mehreren Schritten: Zunächst wurde das RGZ eingerichtet und die bestehenden Daten migriert, anschließend erfolgte die Konfiguration und Freigabe der Anwendungen für die einzelnen Kommunen. Heute arbeiten die Gemeinden bereits erfolgreich mit den neuen Lösungen und schätzen besonders die einfache Handhabung. „Die Starterpakete waren so durchdacht zusammengestellt, dass wir sofort effizient arbeiten konnten – ohne lange Einarbeitungsphasen“, berichtet das Landratsamt.
Zukünftig soll die GIS-Umgebung kontinuierlich weiterentwickelt werden, sodass die Kommunen Schritt für Schritt von weiteren Modulen und Funktionen profitieren können.
RIWA begleitet den Landkreis langfristig als verlässlicher Partner – mit Erfahrung, praxisnaher Unterstützung und bewährten Lösungen aus zahlreichen Projekten in Bayern.

November 2025
Auf die Sensorik für Winter- und Kehrdienst setzt auch die Gemeinde Taufkirchen
Ob Schneeräumung im Winter oder Straßenreinigung jetzt im Herbst – mit moderner IoT-Sensorik sorgt die Gemeinde Taufkirchen bei München für einen optimal organisierten Bauhofbetrieb. Nach erfolgreichem Einsatz im Winterdienst nutzt die Kommune die von RIWA bereitgestellte Sensorik nun auch für ihre Kehrmaschine. So wird aus einer saisonalen Anwendung eine dauerhafte Lösung für Effizienz, Transparenz und Sicherheit im kommunalen Alltag. Die Grundlage bildet das Modul „Straßen- und Winterdienst“ im RIWA GIS-Zentrum, das alle Aufgaben von der Einsatzplanung über die Steuerung bis zur Dokumentation digital abbildet. Schon in der Planungsphase unterstützt das System die grafische Einteilung und Priorisierung von Räum- und Kehrbezirken. Über die Kartendarstellung im GIS-Zentrum lassen sich Sondervereinbarungen, Engstellen oder neuralgische Abschnitte gezielt markieren und berücksichtigen. So wird der Einsatz von Personal und Fahrzeugen bestmöglich vorbereitet. Während des Einsatzes erfolgt die Routenübermittlung direkt digital: Fahrerinnen und Fahrer erhalten ihre zugewiesenen Bezirke über eine Touchscreen-Konsole oder App im Fahrzeug. Dort sind alle wichtigen Informationen wie Einsatzzeiten, priorisierte Straßen oder Sonderabschnitte hinterlegt. Fällt ein Fahrer aus, kann eine Vertretung sofort einspringen – alle Daten sind zentral verfügbar. Über eine integrierte Fotofunktion im Führerhaus können Hindernisse oder besondere Situationen dokumentiert und in Echtzeit an die Zentrale übermittelt werden.
Intelligente Sensorik und Echtzeitdaten
Mit der IoT-basierten Sensorik und den Smart Data Services (SDS) stellt RIWA sicher, dass sämtliche Fahrzeug- und Einsatzdaten automatisch erfasst und zentral zusammengeführt werden. Sensoren an Räumfahrzeugen, Kehrmaschinen oder Streuautomaten liefern Informationen zu Routen, Fahrzeiten und Materialverbrauch. Füllstandssensoren in Salzsilos übermitteln den aktuellen Bestand, und Fahrbahnsensoren liefern Daten zur Temperatur der Straßen. Alle Informationen werden über den SDS-Hub verarbeitet und in übersichtlichen Dashboards visualisiert – so hat die Einsatzleitung jederzeit den vollen Überblick. „Durch die Integration der Sensorik in unserer Kehrmaschine haben wir die gleichen Vorteile wie im Winterdienst – nur eben das ganze Jahr über“, sagt Jürgen Glabow Bauhofleiter der Gemeinde Taufkirchen. „Wir sparen Zeit bei der Einsatzplanung, haben volle Transparenz über die Abläufe und erfüllen gleichzeitig unsere Dokumentationspflichten einfacher denn je.“
Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Kostenkontrolle
Ein weiterer Vorteil: Die Dokumentationspflicht wird durch die automatische Datenspeicherung zuverlässig erfüllt. Alle Fahrten, Arbeitszeiten und Materialverbräuche sind exakt nachvollziehbar. Der Ressourcen-Manager erleichtert zusätzlich die Kosten- und Leistungserfassung sowie die Abrechnung der Arbeitszeiten. Dank der GPS-basierten Aufzeichnung können Kommunen zudem jederzeit belegen, dass sie ihrer Verkehrssicherungspflicht nachgekommen sind. „Wir sehen, dass Kommunen zunehmend den Mehrwert ganzjähriger IoT-Daten erkennen“, erklärt Dr. Markus Tum, Leiter Smart Cities and Regions bei RIWA. „Mit der Kombination aus Sensorik, GIS und Datenanalyse schaffen wir eine digitale Grundlage, die Effizienz, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit auf ein neues Niveau hebt.“ Die Telemetriegeräte dokumentieren in einem digitalen Fahrtenbuch, wann ein Fahrzeug wo im Einsatz war. Erweitert durch die Sensorik können Gemeinden dann den Winterdienst bzw. Pistenraupen und auch Kehrmaschinen ausstatten. So wird aus einer punktuellen Lösung für die kalte Jahreszeit ein zentraler Baustein für den modernen, vernetzten Bauhofbetrieb.

November 2025
Die Digitalisierung der Friedhofsverwaltung bietet Kommunen enorme Chancen, Kosten zu reduzieren und Abläufe effizienter zu gestalten. Angesichts steigender Ausgaben und veränderter Bestattungskulturen hilft moderne Software, den Überblick über Grabnutzungsrechte, freie Grabstätten und Gebühren zu behalten.
Ein digitales Friedhofskataster auf GIS-Basis ermöglicht eine intuitive Verwaltung direkt in der Karte – von der Erfassung bis zur Auswertung. Ergänzt durch Drohnentechnologie lassen sich präzise Pläne kostengünstig erstellen. Im nächsten Schritt kann die Friedhofsverwaltung sogar Teil eines Digitalen Zwillings werden, der Bürgern und Mitarbeitenden einen realitätsnahen Überblick in 3D bietet.
Automatisierte Prozesse, wie die Gebührenabrechnung oder Erinnerung an auslaufende Nutzungsrechte, sparen Zeit und vermeiden Einnahmeverluste. Kommunen wie der Markt Kirchzell zeigen bereits, wie erfolgreich der digitale Wandel in diesem Bereich umgesetzt werden kann.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag im ePaper der Kommune21, wie Kommunen ihre Friedhofsverwaltung mit digitalen Lösungen zukunftsfähig gestalten können:

November 2025
Immer wieder führten Starkregenereignisse in Apfeltrang, einem Gemeindeteil von Ruderatshofen im Ostallgäu, zu Überflutungen und Schäden. Um künftig besser gewappnet zu sein, hat die Gemeinde auf moderne Vermessungstechnologie gesetzt – und sich für eine Zusammenarbeit mit RIWA entschieden.
Präzise 3D-Daten aus der Luft
RIWA erfasste das betroffene Gebiet mithilfe einer Drohne und erstellte daraus ein hochpräzises 3D-Geländemodell. Die Befliegung in rund 100 Metern Höhe deckte etwa 19 Hektar ab. Mit einer Bodenauflösung von 1,5 Zentimetern und einer Höhengenauigkeit von rund 3,5 Zentimetern liefert das Modell ein detailliertes Abbild der Geländeoberfläche – selbst kleinste Unterschiede oder verborgene Fließwege werden sichtbar.
„Die Drohnenvermessung ermöglicht es uns, in kürzester Zeit sehr genaue und aktuelle Geländedaten bereitzustellen“, erklärt Thomas Klotzke, Teamleiter Vermessung bei RIWA (in Kempten). „Gerade im Hochwasserschutz sind diese Daten entscheidend, um gezielte und wirksame Schutzmaßnahmen planen zu können.“
Die Daten dienen dem Ingenieurbüro Dr.-Ing. Koch Bauplanung GmbH als Grundlage für hydraulische Berechnungen und Simulationen. Auf dieser Basis lassen sich künftige Starkregenereignisse realistisch nachbilden und Schutzmaßnahmen wie Rückhaltebecken, Wälle oder Schutzmauern gezielt planen.
„Nach den Überflutungen der vergangenen Jahre war uns klar, dass wir aktiv werden müssen“, sagt Bürgermeister Johann Stich der Gemeinde Ruderatshofen. „Für die Detailuntersuchung im Rahmen des Innerorts-Bebauungsplans brauchten wir eine verlässliche Datengrundlage. Die Drohnenvermessung von RIWA hat uns dafür präzise und aktuelle Informationen geliefert – eine wertvolle Basis, um die weiteren Planungen fundiert und zukunftsorientiert voranzubringen.“
Mit modernen Technologien wie der Drohnenvermessung leistet RIWA einen wichtigen Beitrag, um Kommunen datenbasiert und zukunftsorientiert bei der Umsetzung von Schutz- und Infrastrukturmaßnahmen zu unterstützen.

Oktober 2025
Immer mehr Landratsämter in Bayern entscheiden sich für das RIWA GIS-Zentrum – für effiziente Prozesse, Zukunftssicherheit und flexible Einsatzmöglichkeiten. Über 75 Prozent aller bayerischen Landratsämter nutzen inzwischen das RIWA Geoinformationssystem.
Zwei aktuelle Beispiele zeigen, warum RIWA überzeugt:
Das Landratsamt Augsburg stand vor der Aufgabe, sein bisher genutztes GIS-System abzulösen, da dieses nicht mehr weiterentwickelt wird. Im Zuge des geplanten Umzugs in das RIWA GIS-Zentrum nahm RIWA frühzeitig Kontakt auf – ein Angebot, das das Landratsamt gerne annahm. Ausschlaggebend waren die positiven Erfahrungen mit dem digitalen Bauantrag über die Baugenehmigungssoftware OTS sowie die Empfehlung mehrerer Gemeinden im Landkreis.
Besonders überzeugten der modulare Aufbau des Systems, der eine abteilungsübergreifende Nutzung ermöglicht, und die gezielte Steuerung von Zugriffsrechten.
Auch das Landratsamt Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim hat sich für das RIWA GIS-Zentrum entschieden. Bereits im Einsatz sind dort OTS und komX aus dem AKDB-Verbund. Auf der Suche nach einer modernen, zukunftsorientierten Lösung zur effizienten Vorhaltung und Bearbeitung von Geodaten fiel die Wahl auf RIWA – vor allem aufgrund der Leistungsfähigkeit und der Vielzahl an Modulen, Apps und Ausbaumöglichkeiten.
Beide Landratsämter zeigen beispielhaft, wie Verwaltungen in Bayern mit dem RIWA GIS-Zentrum ihre Geodaten effizient und zukunftssicher managen.

Oktober 2025
RIWA realisiert skalierbares Modell für digitale Gemeinden der Zukunft
Mit dem Start der Plattform „hoferLand.digital“ hat der Landkreis Hof als Smart-City-Modellregion einen wichtigen Schritt in Richtung datenbasierte Verwaltung und Bürgerbeteiligung gemacht. RIWA verantwortete als Generalunternehmen die technische Gesamtlösung – von der zentralen Webkartenplattform über die Integration kommunaler Fach- und Katasterdaten bis hin zur Entwicklung der Visualisierungs- und Nutzerschnittstellen.
Herzstück des Projekts ist eine urbane Datenplattform, die sämtliche raumbezogenen, fachlichen und offenen Daten bündelt und den Digitalen Zwilling des Landkreises integriert. Gemeinsam mit der DKSR GmbH und Virtual City Systems GmbH entstand so eine modulare Systemlandschaft aus Datenplattform, Dashboards, Katalogdienst und 3D-Komponenten.
„Mit hoferLand.digital ist ein multiplizierbares Modell entstanden, das digitale Infrastruktur, Datenintegration und Visualisierung zu einer praxisnahen Smart-City-Lösung vereint“, erklärt Dr. Markus Tum, Leiter Smart Cities & Regions bei RIWA.
Über die gemeinsame Plattform werden die 27 Städte, Märkte und Gemeinden des Landkreises vernetzt – für mehr Transparenz, Teilhabe und Zusammenarbeit. Bürgerinnen und Bürger erhalten über eine öffentliche Landingpage Zugang zu vielfältigen Daten und Anwendungen.
„Wir schaffen damit eine gemeinsame Datenbasis für alle Kommunen im Landkreis“, so Landrat Oliver Bär. „Das stärkt digitale Teilhabe, Planungssicherheit und die regionale Zusammenarbeit.“
Das vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) geförderte Projekt gilt als Vorreiter für datengetriebene Regionalentwicklung und als Blaupause für weitere Smart-City-Initiativen in Deutschland.
September 2025
RIWA auf der KOMMUNALE 2025
Wie können Geodaten, Digitale Zwillinge und KI die kommunale Transformation vorantreiben? Antworten darauf gibt RIWA am 22. und 23. Oktober auf der KOMMUNALE in Nürnberg (Halle 9, Stand 9-446). Unter dem neuen Claim „Daten gestalten Zukunft“ präsentiert RIWA praxisnahe Lösungen, die Kommunen jeder Größe bei der Digitalisierung unterstützen.
Im Mittelpunkt steht das RIWA GIS-Zentrum, das in diesem Jahr mit den Gütesiegeln Software Made in Germany und Software Hosted in Germany ausgezeichnet wurde. Es bietet Kommunen eine modulare, skalierbare Plattform – von Hochwasserprävention bis Energieplanung.
Neu vorgestellt wird außerdem ein KI-gestützter Abfrageassistent, mit dem komplexe Suchanfragen in natürlicher Sprache beantwortet werden können. Auch der Digitale Zwilling erhält ein Update: eine modernisierte Oberfläche, neue Themenkarten sowie die Variante „Rätezwilling“, die Ratsmitgliedern Planungsprozesse transparenter macht.
Zusätzlich bringen wir unsere Expertise in Fachvorträgen auf dem DIGITAL-Kongress ein:
22. Oktober, 15:30-16:00 Uhr – Best Practice-Vortrag: „Digitale Zwillinge für die Smart City: Die Zukunft urbaner Intelligenz“ von Dr. Markus Tum, Leiter Smart Cities, RIWA
22. Oktober, 16:00-16:30 Uhr – Best Practice-Vortrag: „Warum ist der Digitale Zwilling die Zukunft der interkommunalen Energieplanung?“ von Julia Maisel, Mobilitäts- und GIS-Management, Landratsamt Kulmbach
23. Oktober, 13:00-13:30 Uhr – Talkrunde: „Wie der Digitale Zwilling die Kommune der Zukunft transformiert“ Moderation: Reinhard Kofler, Geschäftsführer RIWA, mit Gästen aus Kommunen, die bereits auf den Digitalen Zwilling von RIWA setzen

September 2025
Reinhard Kofler tritt an die Seite von Lutz Keller
Die Gesellschafter von RIWA haben die Geschäftsführung erweitert: Ab sofort verstärkt Reinhard Kofler die Unternehmensleitung und führt das Unternehmen gemeinsam mit Lutz Keller, der diese Position seit Ende 2022 innehat.
Die Aufgaben sind klar verteilt: Während Reinhard Kofler künftig den Kundenkontakt, die Marktstrategie, die kommunale Ausrichtung sowie den operativen Geschäftsbetrieb verantwortet, liegt der Fokus von Lutz Keller weiterhin auf der strategischen Weiterentwicklung, das Delivery sowie den Finance-Bereich des Unternehmens.
Reinhard Kofler ist seit dem Jahr 2000 bei RIWA tätig und hat in dieser Zeit verschiedene Schlüsselpositionen durchlaufen. Zuletzt war er Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung. Mit seiner langjährigen Erfahrung und umfassenden Marktkenntnis ergänzt er die Unternehmensführung optimal.
„Mit unserem neuen Geschäftsführungsteam sind wir strategisch für weiteres Wachstum und die zunehmenden Anforderungen der digitalen Transformation gerüstet“, betont Lutz Keller. Auch Reinhard Kofler blickt optimistisch in die Zukunft: „Verlässlichkeit, Verständnis für die Anforderungen der Kommunen und partnerschaftliche Zusammenarbeit sind für mich die Grundlage unseres Erfolgs.“
Mit der neuen Doppelspitze setzt RIWA seine erfolgreiche Entwicklung fort und stärkt seine Position als bundesweit agierender Partner für kommunale Digitalisierung und Geoinformation.
©RIWA v.l.n.r. Reinhard Kofler, Lutz Keller

Mai 2025
Kommunale Gebäude und Liegenschaften verursachen erhebliche Energiekosten – oft unnötig, wie ein Beispiel aus dem Landkreis Erding zeigt: In einem Vereinsheim liefen über 20 Jahre hinweg drei Kühlschränke – einziges Kühlgut: ein einsames Gurkenglas. Die Ursache: fehlender Überblick und niemand, der Verantwortung übernimmt. Genau hier setzt ein intelligentes, kommunales Energiemanagementsystem (EMS) an. Reinhard Kofler von RIWA betonte: Nur wer seinen Energieverbrauch kennt, kann gezielt sparen – und dem gesetzlich geforderten jährlichen Einsparziel von 2 Prozent nachkommen. Mit e2watch bietet RIWA eine Lösung, welche die automatisierte Zählerdatenerfassung mit einer Echtzeit-Datenanalyse in einer webbasierten Software verknüpft. Sie erfasst Strom, Wärme, Gas und Wasserverbrauch und visualisiert diese verständlich für alle Beteiligten – vom Hausmeister bis zum Bürgermeister.
Zentrale Funktionen
• Automatisierte Verbrauchserfassung über smarte Zähler und Offline-Schnittstellen
• Übersichtliche Darstellung aller Liegenschaften und Medienflüsse
• Frühwarnsystem bei Verbrauchsabweichungen
• Wetterdatenintegration zur besseren Bewertung saisonaler Einflüsse
• Energieprognosen, Benchmarks und automatische Energieberichte
• Unterstützung bei der Klimabilanzierung und Energieaudit-Zertifizierung.
Ziel ist ein zentraler „Single Point of Truth“ für alle Energiedaten – sicher, cloudbasiert, ISO-zertifiziert, DSGVO-konform und „Made in Germany“. e2watch ermöglicht Kommunen jeder Größe einen skalierbaren Einstieg ins Energiemanagement – etwa durch Pilotprojekte. Automatisierte Reports schaffen Transparenz, beschleunigen Entscheidungen und fördern gezielte Einsparungen. „Echte Energieeffizienz beginnt mit Wissen“, betont Reinhard Kofler (RIWA). Die Lösung unterstützt Kommunen dabei, Energieverbrauch systematisch und digital zu steuern – ein zentraler Hebel für die Wärmewende.
Quelle: Sonderdruck Bayerische GemeindeZeitung, Ausgabe 12/2025 (Seite 32).
März 2025
Digitale Zwillinge sind mehr als nur virtuelle Abbilder von Städten – sie sind essenzielle Werkzeuge der digitalen Transformation. Sie ermöglichen Kommunen eine realitätsnahe Visualisierung und intelligente Analyse von Geodaten, um Verwaltungsprozesse zu optimieren, politische Entscheidungen zu erleichtern und Bürger transparent zu informieren.
Erfahren Sie in der GIS.Business (Ausgabe 1-2/2025), wie KI die Entwicklung dieser digitalen Modelle vorantreibt und welche Vorteile sie für Städte und Gemeinden jeder Größe bieten.

Januar 2025
Nachhaltige Wärmeversorgung über Gemeindegrenzen hinweg: Acht Kommunen im Südosten des Landkreises München haben sich zur „ARGE Geothermie und Wärmewende“ zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Wärmeplanung voranzutreiben. Ziel ist es, Synergien bei der Nutzung erneuerbarer Energien – insbesondere Geothermie – zu schaffen und die Wärmewende strategisch zu gestalten.
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekts werden die aktuelle Versorgungssituation analysiert, Potenziale ermittelt und konkrete Maßnahmen für den Ausbau klimafreundlicher Wärmenetze entwickelt. Die RIWA übernimmt als Teil eines Dienstleistungskonsortiums die fachliche Umsetzung.
Bis Ende 2025 sollen individuelle und gemeindeübergreifende Strategien entstehen, die eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung sichern.

Januar 2025
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben für viele Kommunen auch 2025 angespannt. Sinkende Gewerbesteuereinnahmen zwingen dazu, Investitionen gezielt einzusetzen – besonders in digitale Lösungen, die sich schnell amortisieren und langfristige Einsparungen ermöglichen.
Künstliche Intelligenz (KI) wird dabei eine Schlüsselrolle spielen. Sie hilft, große Datenmengen effizient zu analysieren, Entscheidungen zu verbessern und Prozesse zu optimieren – von der vorausschauenden Wartung über die Echtzeitanalyse öffentlicher Daten bis hin zur smarteren Ressourcennutzung. Gleichzeitig setzt sich der Trend zur Cloud fort: Durch die Auslagerung von IT-Strukturen können insbesondere kleinere Kommunen Kosten senken und dem Fachkräftemangel entgegenwirken.
Ein weiterer zentraler Baustein ist Open Data. Kommunen, die auf offene Daten setzen, profitieren von mehr Transparenz, effizienteren Planungen und einer stärkeren Bürgerbeteiligung. Einheitliche Standards und interkommunale Zusammenarbeit sind dabei entscheidend.

Dezember 2024
Der Winter steht vor der Tür, und die Stadt Germering ist dank des Winterdienst PLUS von RIWA bestens vorbereitet. In Zusammenarbeit mit der AKDB und Smart Data Services (SDS) hat der Bauhof unter der Leitung von Oberbürgermeister Andreas Haas ein effizientes System implementiert. Das Modul „Straßen- und Winterdienst“ des RIWA GIS-Zentrums ermöglicht eine optimale Planung durch digitale Einteilung und Priorisierung der Räumbezirke. Während des Einsatzes erhalten Fahrer über Touchscreen-Konsolen klare Anweisungen zu Routen und Einsatzzeiten.
Moderne IoT-Sensoren erfassen Fahrzeugdaten in Echtzeit, während Wetterinformationen und Sensoren den Straßenzustand überwachen. Die automatische Datenspeicherung erleichtert die Dokumentation und verbessert die Transparenz, was zu einer Effizienzsteigerung und Kostensenkung im Winterdienst führt.
Erfahren Sie mehr über die innovativen Lösungen für einen effizienten Winterdienst in Germering – klicken Sie hier und lesen Sie den gesamten Artikel bei Kommune21!

Dezember 2024
Mit Unterstützung von RIWA hat die Verwaltungsgemeinschaft Hinterschmiding einen entscheidenden Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht. Statt wie ursprünglich geplant, neue Server anzuschaffen, fiel die Wahl auf eine moderne Lösung: den Umstieg auf NextGO und das Outsourcing aller Anwendungen.
Im Zuge der Umstellung wurden Verfahren, Archive und Akten auf Optimierungspotenziale geprüft. Dabei übersprang die VG Hinterschmiding die Migration von TERA ins Rechenzentrum und stieg direkt auf die neuen RIWA-Module für Bauanträge und Beitragsabrechnung um. Heute profitiert die VG Hinterschmiding von einer einheitlichen Software- und Archivierungsstruktur, die die Verwaltungsarbeit deutlich erleichtert und Prozesse effizienter gestaltet. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie moderne Lösungen die Verwaltung unterstützen können!
Wir danken der VG Hinterschmiding für das Vertrauen und die großartige Zusammenarbeit.

August 2024
In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zunehmend an Bedeutung gewinnen, setzt der Landkreis Kulmbach auf innovative Technologien zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und der Energieversorgung. Ein zentrales Element dieser Strategie ist der Digitale Zwilling von Kulmbach - realisiert von RIWA. Dieser Digitale Zwilling bietet eine umfassende Plattform zur Analyse und Planung von Energiepotenzialen im gesamten Landkreis. Er kombiniert verschiedene Datensätze, um ein präzises Bild der energetischen Möglichkeiten zu zeichnen, einschließlich eines Solar- und Gründachpotenzialkatasters sowie Informationen über Wärmebedarf und die Nutzung oberflächennaher Geothermie. Ein entscheidender Vorteil des Digitalen Zwillings ist seine Unterstützung interkommunaler 3D-Energieplanungen. Durch die Bereitstellung grundstücks- und gebäudebezogener 3D-Daten können Kommunen gezielte Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz ergreifen, was sowohl die individuelle Nachhaltigkeit als auch die Resilienz des gesamten Landkreises fördert.
Die Implementierung des Digitalen Zwillings hat positive Auswirkungen auf das Klima-, Energie- und Krisenmanagement im Landkreis Kulmbach. Durch präzise Analysen können Entscheidungsträger Strategien entwickeln, um den Energieverbrauch zu optimieren und erneuerbare Energien effizienter zu nutzen. Dies führt nicht nur zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen, sondern stärkt auch die wirtschaftliche Stabilität der Region. Zudem ermöglicht der Digitale Zwilling eine bessere Verwaltung von Krisensituationen, indem er wertvolle Informationen für eine schnelle und informierte Reaktion bereitstellt. Insgesamt wird der Digitale Zwilling zu einem entscheidenden Werkzeug für eine zukunftsfähige und resiliente Region im Landkreis Kulmbach. Hier den Digitalen Zwilling anschauen: https://dz.landkreis-kulmbach.de

Juni 2024
Das RIWA GIS-Zentrum bietet eine effektive Lösung für die digitale Verarbeitung von Geoinformationen und ein individuell konfigurierbares System. Nach einer sechsmonatigen Einführungsphase profitieren nun viele KDO-Kunden von dieser innovativen Lösung. Nach intensiver Vorbereitung wurde das RIWA GIS-Zentrum in Betrieb genommen und umfasst mehr als 300 Module, die die Effizienz der Verwaltungsabläufe maßgeblich steigern. Mit über 20.000 Anwendern in Deutschland und mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung im Bereich der Geoinformationssysteme ist RIWA ein starker Partner für die KDO (Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg). Die Einführung umfasste ein detaillierten Einarbeitungsplan und Schulungen für die KDO-Mitarbeiter. Auch nach erfolgreicher Einarbeitung und Produktivsetzung plant die KDO, durch regelmäßige Arbeitskreise und Kundenveranstaltungen kontinuierlich Weiterentwicklungen zu fördern.
Christian Riedel, Produktmanager Ordnungswesen bei der KDO, betont die Bedeutung dieses Schritts für die Digitalisierung der Verwaltung und die Stärkung der Querschnittstechnologie GIS für zukünftige Projekte. Auch Reinhard Kofler, Mitglied der RIWA-Geschäftsleitung freut sich auf eine erfolgreiche Partnerschaft mit vielversprechenden Projekten.
©Foto KDO: Werner Müller (RIWA), Ute Ahlers (KDO), Dr. Rolf Beyer (KDO), Hergen Büsing (KDO), Christian Riedel (KDO), Reinhard Kofler (RIWA)
Mai 2024
RIWA and friends (netCADservices) GmbH und Smart Solution) arbeiten unter anderen gerade mit der Gemeinde Pollendfeld, Niederwern und Oberwern an einem kommunalen Wärmeplan. Dieser Plan wird im Rahmen des Wärmeplanungsgesetzes erstellt und beinhaltet eine Bestandsanalyse von Gebäuden, Infrastrukturen und Heiztechnologien. Die Daten werden gemeinsam mit lokalen Akteuren ausgewertet, um den Wärmebedarf der Gemeinde genau zu erfassen.
Als nächster Schritt werden die Möglichkeiten der Wärmeversorgung für örtliche Unternehmen untersucht und das Energie-Einsparpotenzial analysiert. Der fertige Wärmeplan wird in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten erstellt und veröffentlicht, um die Wärmewende vor Ort umzusetzen.
Erfahren Sie hier mehr zur kommunalen Wärmeplanung der Gemeinde Pollenfeld

April 2024
17 Projekte aus Bayern haben ein Jahr lang an digitalen Zwillingen gearbeitet, um ua. Fragen zu Solaranlagen, Parkplätzen und Hochwasserschutz zu beantworten. Am 11. April 2024 fand die Abschlussveranstaltung des TwinBy-Programms in München statt. Die Aussteller präsentierten ihre Projekte, darunter auch unser Kunde: der Landkreis Kulmbach.
Mit dem Vorhaben "Interkommunale 3-D-Energieplanung 4.0" lassen sich nun auch Potentziale für Wärmepumpen, begrünte Dächer und Solaranlagen einzelner Gebäude und Grundstücke erkennen. Interessierte können z.B. individuelle Angaben machen und Baukosten oder CO2-Einsparungen berechnen lassen.
Möchten Sie mehr darüber erfahren? Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der Süddeutschen Zeitung.
März 2024
Mit einer Kick-off Veranstaltung ist der Landkreis Hof mit seinem Modellprojekt Smart City jetzt in die aktive Umsetzung der Urbanen Datenplattform und des Digitalen Zwillings gegangen.
Nach monatelanger Vorbereitung und Ausschreibung wurde der Auftrag im März an das Konsortium um DKSR, RIWA und VCS vergeben. Landrat Oliver Bär betont die Bedeutung der Urbanen Datenplattform und des Digitalen Zwillings für das Smart City Projekt. Die Datenplattform bündelt kommunale und öffentliche Datenquellen zur Verbesserung von Dienstleistungen und Entscheidungsfindung. Alle 27 Städte und Gemeinden des Landkreises Hof werden gemeinsam mit dem Landkreis an dieser Infrastruktur arbeiten. Der Digitale Zwilling wird ein virtuelles Abbild des gesamten Landkreises sein, was neue Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Waldmonitoring und Mobilitätsdaten eröffnet.

März 2024
Die Lechwerke arbeiten gemeinsam mit der Marktgemeinde Türkheim und den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Rammingen und Wiedergeltingen an einem kommunalen Wärmeplan. Wir freuen uns sehr das interkommunale Pilotprojekt zu unterstützen.
Experten analysieren die Ist-Situation und Potenziale der Wärmeversorgung vor Ort, um konkrete Umsetzungswerte aufzuzeigen. LEW betrachtet die Energieversorgung ganzheitlich und verfügt über Erfahrungen im Betrieb von Wärmenetzen. Die Besonderheit des Projekts liegt darin, dass die Wärmeplanung für die drei Nachbarkommunen gemeinsam durchgeführt wird, um effiziente Lösungen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit der RIWA GmbH ermöglicht die Analyse und Visualisierung der Daten für eine transparente Wärmeplanung. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst präsentiert und sollen den Kommunen, Industrie- und Gewerbebetrieben sowie den Bürgern zugutekommen. In den drei Kommunen leben über 10.600 Menschen und rund 4.600 Wohneinheiten.
©Foto LEW_vlnr: Anton Schwele (Erster Bürgermeister Rammingen), Christian Kähler (Erster Bürgermeister Markt Türkheim), Johannes Stepperger (LEW), Klaus Gottschalk (netCADservice GmbH), Norbert Führer (Erster Bürgermeister Wiedergeltingen), Thomas Reukauf (Smart Solutions Management Consulting), Stefan Stölzle (LEW), Christian Gäb (RIWA GmbH)

Februar 2024
Die Eigenüberwachung der Kanalisation ist eine wichtige Aufgabe, um die Funktionsfähigkeit des Kanalsystems zu gewährleisten und Schäden frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Es ist wichtig, regelmäßige Kontrollen und Reinigungen durchzuführen, um die Lebensdauer der Kanalisation zu verlängern und teure Erneuerungen zu vermeiden.
Ralph Mimler, von der RIWA GmbH erklärt was er der Gemeinde Lauben empfahl und wie die Kosten für die Erstellung einer Kanalsanierungsplanung durch Zuschüsse gedeckt werden können. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel
Februar 2024
Vor rund drei Jahren ist in Bayern die Pilotierung des Digitalen Bauantragsverfahrens gestartet. Im August vergangenen Jahres wurde im Kreis Augsburg erstmals der gesamte Prozess von der Erstellung des Bauantrags über die Beteiligung der Kommune und Fachstellen bis hin zur Baugenehmigung vollständig digital abgewickelt.
Bislang mussten alle Baugenehmigungsunterlagen trotz digitalem Verfahren noch ausgedruckt und händisch unterschrieben werden. Aktive Partner des Landratsamts Augsburg bei der Umsetzung waren das Unternehmen RIWA, das zum Unternehmensverbund der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) gehört, sowie die OTS Informationstechnologie AG. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
Quelle: Kommune21 | Ausgabe 2/2024